>FISCHER & PARTNER
FISCHER & PARTNER2019-11-04T01:29:38+01:00

FISCHER & PARTNER – die bekannteste „echte“ Interim Management Sozietät. Insiderinformationen für Bewerber und Kooperationspartner

FISCHER & PARTNER ist eine der bekanntesten Interim Sozietäten in D|A|CH. Wir sind Assoziierter Partner der DDIM (Dachgesellschaft Deutsches Interim Management) und sind Hauptsponsor der DDIM Jahreskongresse in 2016 – 2019, was uns in der Interim Szene zu einer etablierten Größe gemacht hat. Zu unseren Gesellschaftern gehörte bereits in 2012/2013 der wohl bekannteste „Interim Manager des Jahres“. So zählt uns eine der führenden Interim Management Plattformen, die Firma UNITEDINTERIM zum WHO is WHO im Interim Management.

Unsere Sozietät lässt sich am einfachsten Rechtsanwaltskanzlei mit spezialisierten Rechtsanwälten oder einer Facharztpraxis von spezialisierten Ärzten vergleichen, die unter dem Dach einer Marke gegenüber Mandanten bzw. Patienten einheitlich auftreten und für hohe Qualitätsstandards bürgen.

Wir sind Mitglied in diesen Verbänden:

Wir leben digitales Arbeiten konsequent auf Partnerebene.

Der Zusammenschluss von freiberuflichen Interim Managern zu einer starken Einheit ist in dieser Form im Markt selten anzutreffen, da sich die Manager auf Zeit ihre Eigenständigkeit erhalten möchten. Den Vertrieb der Interim Manager übernehmen meist die darauf spezialisierten Provider, mit denen wir auch in vielen Fällen eng kooperieren.

In einem Fachbeitrag im DDIM Magazin wird unser USP hier skizziert. FISCHER & PARTNER schließt die Lücke zwischen „Einzelkämpfern“ und Consultingfirmen. Wir können beides, beraten und umsetzen und zudem Teams aus freiberuflichen Managern & Consultants einsetzen bei komplexen Kundenprojekten. Unser Anspruch ist es, unsere Experten und Kunden fit zu machen für Digital Leadership.

Für Kunden: Sie suchen einen Interim Manager mit hoher Expertise,
der Ihr herausforderndes Projekt oder Programm zum Erfolg führt?

Kundennutzen: Interim Management Sozietäten ticken anders……

Oft werden wir von FISCHER & PARTNER gefragt, wie eine Sozietät denn konkret arbeitet.

Sozietäten sind Zusammenschlüsse selbständiger Interim Manager unter einem Markendach. Ihren Partnern bieten Sozietäten eine möglichst optimale Auslastung durch gemeinsame Vermarktung. Hinzu kommt fachliche Unterstützung in angrenzenden Kompetenzbereichen und Weiterqualifizierung in eigenen Akademien.

Den Gesprächspartnern auf Kundenseite ist der Nutzen oft schon durch vorhergehende Erfahrungen mit Rechtsanwalts- und Steuerberatungssozietäten leicht verständlich zu machen. Die Partnerschaft auf Augenhöhe mit Managern auf Kunden- und Expertenseite kennzeichnet dabei am besten die Zusammenarbeit der Stakeholder.

  • Sozietäten bündeln Fachkompetenzen und Spezialisten-Know-how.
  • Dabei steht für Kunden die Flexibilität der Manager-Kapazitäten mit ganz oben auf der Anforderungsliste.
  • Urlaubs- und krankheitsbedingte Ausfälle können im Partnerkreis kompensiert werden.
  • Sozietäten können ganze Teams zusammenstellen und sind dadurch erste Wahl bei komplexen Change Projekten.

Die wachsende Nähe zu spezialisierten Unternehmensberatungen bietet Chancen, definiert aber hohe Anforderungen an die Zusammenarbeit von Freiberuflern in der Sozietät. Dadurch, dass FISCHER & PARTNER auch in Pitches gegen Beratungsfirmen konkurriert wird deutlich, dass unser Leistungsspektrum weit über klassische Interim Management „Feuerwehr-Einsätze“ hinausgehen kann. Wir werden nicht nur für die Umsetzung von Konzepten und Kriseneinsätze gerufen, sondern verstärkt auch zur Analyse und Erstellung von Change Konzepten.

Wir kennen die Stärken unserer Partner und können für jedes Mandat den passenden und verfügbaren Partner vorschlagen. Professionellees Vertragsmanagement, unser Backoffice, unser Netzwerkwissen sowie flexible Lösungen bis hin zum Einsatz eingespielter Interim Teams sind weitere Kundenvorteile.

Kooperation von Interim Sozietäten mit Interim Management Provider

Interim Management Provider sind keine Wettbewerber von Interim Management Sozietäten, im Gegenteil, sie sind meist enge Kooperationspartner. Der Grund liegt darin, dass gerade in Sozietäten sich die Spreu vom Weizen trennt und die Mitgliedschaft in Sozietäten einem Gütesiegel gleich kommt. Aus dem Hause einer renommierten Sozietät darf jeder Vermittler eines Providers höchste Qualität und Verlässlichkeit erwarten.

Die Vermittlung von Interim Managern ist das Kerngeschäft von spezialisierten Providern

  • potenzielle Auftraggeber von Providern definieren gemeinsam mit Providern die Aufgabenstellung des Mandates, die Laufzeit sowie die persönlichen und fachlichen Fähigkeiten des einzusetzenden Interim Managers
  • auf dieser Grundlage sucht der Vermittler geeignete Kandidaten
  • aus seinem meist mehrere tausend Profile umfassenden Interim Manager-Pools aus und prüft ihre Verfügbarkeit. Einige Provider sind dazu übergegangen, bei Sozietäten direkt Interim Manager anzufragen, da dort die Qualität garantiert wird und die Verfügbarkeit bekannt ist. Auf Basis gelebter Kooperationsverträge läuft die Zusammenarbeit schnell und reibungslos
  • meist wird dem Kunden binnen 48 Stunden 2-3 ausgewählte Profile zur Verfügung gestellt
  • das suchende Unternehmen erhält dann ein Angebot und wählt aus diesem einen Manager aus

In der Regel gibt es zwei Formen der vertraglichen Ausgestaltung zwischen Provider und Interim Manager:

  • der Interim Manager schließt seinen Vertrag direkt mit dem Kunden ab und übernimmt damit die alleinige Verantwortung für die Abwicklung.
  • der Provider bietet über die Vermittlung hinaus auch die Projektleitung und Betreuung des eingesetzten Interim Managers an. In diesem Fall übernimmt er die inhaltliche Verantwortung für den Auftrag. Der Vermittler schließt dann für jeden einzelnen Auftrag einen Dienstvertrag mit dem eingesetzten Interim Manager.

In der Kooperation zwischen Providern und Sozietäten gibt es zwei gelebte Kooperationsformen:

  • Der Provider schließt einen Vertrag mit Kunde einerseits und der Sozietät anderseits. Die Sozietät rechnet mit seinen Partnern direkt ab. Diese Form bietet sich bevorzugt an, wenn der Kunde ganze Interim Teams wünscht und die Marge tendenziell deutlich über Marktdurchschnitt liegt.
  • Der Provider vermittelt der Sozietät gezielt dann Experten, falls die Sozietät die Lücken bei Kunden aus eigenen Reihen nicht schließen kann. Eine faire Margenverteilung ist selbstverständlich.

Kooperation von Interim Sozietäten mit Beteiligungsgesellschaften, Steuer- und WP Gesellschaften und ausgewählten Unternehmensberatungen

Wir sehen zusehends den Trend, dass zahlreiche Unternehmensberatungsfirmen und PE-Firmen sich eigene Pools an Interim Managern aufbauen. Die Integration dieser „Einzelkämfer“ kann unter Umständen Risiken bergen, falls diesen „Managern auf Zeit“ es nicht gelingt, sich in professionelle, streng disziplinierte Strukturen einer Beratungsfirma einzugliedern.

Seit mehr als einem Jahrzehnt verfügt FISCHER & PARTNER über umfassende Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem who is who der Beratungsfirmen. Wir haben mit Hidden Champions genauso professionell und kooperativ zusammegearbeitet wie mit dritten Beratungsfirmen, die für den gleichen Auftraggeber wie wir mandiert waren.

Folgerichtig wird zukünftig der Trend dahin gehen, dass Interim Manager sich zu Sozietäten zusammenschließen, um damit als hoch attraktiver Kooperationspartner für Private-Equity Firmen, WP-Gesellschaften und Beratungshäuser zu fungieren.

Erfolg im Team statt Einzelkämpfertum

Das weithin bekannte Erscheinungsbild, dass Interim Manager in ihre Vollzeitmandate abtauchen und erst wieder für gemeinsame Vermarktung und Projekte bereitstehen, wenn sie ohne Auftrag dastehen, ist der GAU für alles, was eine Sozietät stark und für die Kunden attraktiv macht. Daher haben Manager, die im Verbund der Sozietät möglichst langfristige Mandate in Vakanzüberbrückung anstreben ein hohes Risiko, zu scheitern.
Für alle, die von diesem Vermarktungsmodell profitieren wollen, ist es zu beherzigen, dass eine Sozietät grundsätzlich anders arbeitet als ein Provider. Wer als Interim Manager ausschließlich sein Profil zur Vermarktung geben will, ist bei Providern und auf Interim Management Marktplätzen besser aufgehoben. Partner der Sozietäten überzeugen durch ihre Persönlichkeit und Kompetenz und gerade nicht durch ihre beworbene „eigene Marke“. Aufgrund der starken Nachfrage hat FISCHER & PARTNER daher zusätzlich einen solchen Experten-Marktplatz geschaffen.

In der Arbeit einer Sozietät stehen Solidarität und Arbeit am gemeinsamen Erfolg im Fokus. Engagement in einer Sozietät bedeutet, neben der hervorragenden Bedienung von Kundenaufträgen auch, sich als Entrepreneure in der eigenen Firma zu verstehen.
Hierzu gehört, sich in der eigenen Trainings-Akademie gegenseitig fit zu machen in Tools und Methoden, die der Markt benötigt.
Konkret bedeutet dies auch, dass die Partner und Assoziierten Partner in der Vermarktung von Akquise bis Faktura als ein gemeinsames Unternehmen auftreten. Abgesehen von der zentralen Faktura über die Sozietät und einem einheitlichen Markenauftritt, schafft auch die Arbeit nach einheitlichen Prinzipien mit erlernten Tools und Metho-den einen USP, den sonst nur namhafte Beratungshäuser bieten.

Ein Modell für Projektmanager

Projektorientierung ist die Arbeitsweise, die zunehmend am Markt gefragt ist. Dabei können Unternehmen Projektarbeit im Zeitalter der Digitalisierung oft nicht mehr vollständig aus eigener Kraft stemmen. Zum einen, weil ihnen das Know-How fehlt, Dinge anders zu tun als bisher. Zum anderen, da sie entweder als mittelständisches Unternehmen eine dünne, operativ ausgerichtete Personaldecke haben, oder durch effizienzgetriebenen Stellenabbau Projektmanagement-Kapazitäten fehlen.
Sozietäten können Teams bereitstellen, die Projektmanagement beratend oder wahlweise führend begleiten. Konkret bedeutet dies, modulares Arbeiten in Teil-Projektteams.

Diese Arbeitsweise ermöglicht Interim Managern, in zwei oder mehr parallelen Kundenprojekten zeitgleich zu arbeiten. Die verbleibende Zeit investiert der Partner als Unternehmer innerhalb der Sozietät, damit neue Projekte akquiriert und die eigene Firma weiterentwickelt werden kann.
Neben Vielfältigkeit ist damit ein „Floating“ möglich, das Interim Managern Chancen auf Auslastung ohne Unter-brechung am Ende eines Projektes ermöglicht. Weiterer Vorteil ist, dass diese projektorientierte Arbeitsweise in der Regel von Kunden besser honoriert wird und Tagessätze von € 1.500 eher am unteren Ende der Skala liegen. Für den Manager ergibt sich zudem der Vorteil, einen Teil der Arbeit von seiner Heimatbasis aus leisten und abrechnen zu können. Diese Art zu arbeiten ist für Interim Manager mit Familie deutlich attraktiver als eine Vakanzüberbrückung und ein Leben im Hotel aus dem Koffer.

Best Practice gegen Scheinselbständigkeit

Diese Art zu arbeiten hat sich in der Praxis als Berufsmodell erwiesen, das nicht den Anfeindungen der Sozialversicherungsträger ausgesetzt ist. Die gleichzeitig vorhandenen Aufträge unterschiedlicher Auftraggeber sind klare Indizien, dass eine Scheinselbständigkeit nicht vorliegt. Hier lohnt der Vergleich mit Kanzleien anderer Berufsstände, wo das Thema gerade nicht diskutiert wird.

Die Mitarbeit in einer Sozietät erfordert jedoch eine bewusst langfristige Entscheidung des Interim Managers, nach den genannten Prinzipien kontinuierlich am eigenen Unternehmen als Equity Partner mitarbeiten zu wollen. Zeit und Arbeitskraft werden mitunter unentgeltlich in die Vermarktung der gemeinsamen Partnerschaft investiert, um Werte zu schaffen. Ebenso muss jedem klar sein, dass Partner und Associates, die ja weiterhin frei darin sind auch Fremd-Aufträge anzunehmen, diese dennoch über das gemeinsame Unternehmen abrechnen und Kosten gemeinsam tragen. Andere Modelle haben sich aufgrund der Neigung zur Umgehung und des illegalen Know-How Abzuges als nicht zielführend erwiesen.

Dauerhafte Werte statt Lückenfüller

Vorteile als Associate oder Partner in einer Sozietät liegen zusammengefasst in der Arbeitsweise, die mehr Freiraum bietet und den Verdacht von Scheinselbständigkeit gar nicht erst aufkommen lässt. Im monetären Bereich sind höhere Tagessätze und im Vergleich zur Providervermittlung meist geringere Abgabenquoten von der Kundenfaktura ebenso interessant wie die Chance auf durchgängige, freiberufliche Beschäftigung.

Vorteile der Partnerschaft – Kosten für Associate Partner

Da diese Vorteile nicht zum Nulltarif zu haben sind, erfordert dies, sich über fakturierbare Leistungen bei Kunden hinaus verlässlich in die Arbeit der Sozietät einzubringen. Es bedeutet, auch finanziell ein Maß an Solidarität zu gewährleisten, so wie es Rechtsanwälte und Steuerberater seit Jahrzehnten bereit sind zu tun, um ihre Unternehmensinfrastruktur zu finanzieren. Wer nicht bereit ist, 2 Stundenhonorare pro Monat als Wertbeitrag zu leisten ist bei F&P sicherlich fehl am Platze.

Wer Partner einer Sozietät werden will, benötigt eine akademische Ausbildung, muss vor der Handelskammer den Nachweis führen, als freiberuflicher Sozietätspartner anerkannt zu werden und über das nötige Investitionskapital verfügen, um eine Kapitaleinlage zum Start zu leisten.