>>>Produktentwicklung und -management
Produktentwicklung und -management2018-10-07T22:21:17+00:00

Produktentwicklung und Management

Heute sind Geschäftsmodelle kaum mehr wegzudenken. Doch die Frage nach einem Geschäftsmodell wurde erst mit der New Economy häufiger gestellt. Spätestens seit dem Platzen der New-Economy-Blase 2000 wird kaum mehr ein Geschäft angepackt, ohne dass ein Modell zugrunde liegt.

Es beschreibt im Wesentlichen die Regeln, nach denen ein Unternehmen handelt. Je länger ein Modell erfolgreich funktioniert, umso häufiger wird es von anderen Firmen kopiert.

Kommt es durch äußere Veränderungen zu Umbrüchen, spricht man von Disruptionen technischer oder konzeptioneller Art.

Während im ersten Fall eine Weiter- bzw. Neuentwicklung bestehender Technologien stattfindet, ändern sich im zweiten die Kundenwünsche und -ansprüche.

Digitale Geschäftsmodelle stehen also für die Umsetzung von Regelwerken mittels Algorithmen und Soft­wareagenten. Nur wer das Prinzip der bestehenden digitalen Modelle versteht und es nicht nur aus Konsumentensicht betrachtet, kann sie gewinnbringend einsetzen.

Wir sind Mitglied in diesen Verbänden:

Sie suchen einen Interim Manager mit hoher Expertise,
der Ihr herausforderndes Projekt oder Programm schnell zum Erfolg führt?

Das First-and-fast-Mover-Modell

Geschwindigkeit hat in der digitalen Welt eine große Bedeutung, und das Prinzip „Die Schnellen fressen die Langsamen“ ist in vielen Köpfen verankert.
So drängen zahlreiche Unternehmen in rasantem Tempo auf den Markt und versuchen, die potenziellen Kunden an sich zu binden, bevor die Konkurrenz es tut – möglichst der erste und einer der schnellsten Anbieter zu sein.

Das Free-Modell

Das Modell, kostenlose Inhalte im frei zugänglichen Internet anzubieten, entspricht natürlich der Architektur des Mediums.
Es setzt aber voraus, dass Geld über andere Kanäle eingenommen werden kann. In der Regel geschieht dies über den Verkauf des geschaffenen Werberaums oder so genannte Freemium-Modelle. Letztere ködern den Kunden mit einem kostenlosen Angebot, um ihn an sich zu binden. Möchte er zusätzliche Dienste nutzen, muss er wie bei den Netzwerkportalen Xing und LinkedIn zahlen.

Um mit dem Verkauf von Werberaum im Internet wirklich Geld zu verdienen, reicht es nicht aus, nur auf Reichweite zu setzen. Google und Facebook bieten dem Werbewilligen mehr an als nur Trafficzahlen: nämlich Informationen über die Absichten der Nutzer

Disruptive Modelle

„Selbstkannibalismus“ oder „kreative Zerstörung“, wie der Ökonom Schumpeter den Prozess nannte, macht Platz für neue Produkte und Konzepte. Dabei werden zunächst deutlich schlechtere, aber preiswertere Produkte auf den Markt gebracht, die sich aber leistungsmäßig schnell steigern und so neue Kundengruppen erschließen und die jahrelang erfolgreiche Technologie letztlich ablösen.

Passiert ist dies im Segment der Digitalkameras, die in der Anfangszeit vor allem für Profifotografen niemals als Ersatz für die analoge Spiegelreflexkamera in Betracht gekommen wären.

Das Long-Tail-Modell

Kleinvieh macht auch Mist – so lässt sich die Kernidee des Long-Tail-Modells auf den Punkt bringen. Statt auf wenige Massenprodukte zu setzen, werden massenhaft günstige Nischenprodukte vertrieben.

Dabei machen es der digitale Verkauf und die einfache Präsentation im Internet einfach, die Kosten im Rahmen zu halten. Ferner nutzen Firmen auch das Netz, um den Nutzer aktiv einzubinden. Dieser wird, wie beispielsweise bei Wikipedia und der Bild-Zeitung, zum sogenannten Prosumer, indem er nicht nur Dienste abruft, sondern selbst einen Anteil am Aufbau des Produkts hat.

Open-Business-Modelle

Gemeinsam mehr erreichen, dafür stehen Open-Business-Modelle. Inspiriert durch das Tierreich, wo Schwarmverhalten das Überleben sichert, schaffen heute Firmen Innovationsnetzwerke, mitunter digitale. So gibt es viele Beispiele für erfolgreiche offene interaktive Kooperationen.

Die Aktion von McDonald’s, bei der die Kunden über eine Webseite einen eigenen Burger kreieren konnten, bescherte dem Fast-Food-Giganten die erfolgreichste Kommunikationskampagne überhaupt. Und auch die Telekom ist mit ihrer Feedback-Community „Telekom hilft“, bei der Kunden ihr Wissen anderen Kunden zur Verfügung stellen, extrem erfolgreich.

Predictive-Business-Modelle

Predictive-Business-Modelle machen Erfolg berechenbar. Gesammelte Daten werden analysiert und die Ergebnisse genutzt, um den Kunden zukünftig besser und individueller bedienen zu können.

Zunutze machen sich dieses Konzept zum Beispiel Singleplattformen, die mittels mathematisch-stochastischer Berechnung Partnervorschläge ermitteln. Durch die Auswertung von Daten können Absatzmärkte berechnet, Produkte entworfen und Preise bestimmt werden. Gleichzeitig wird das Verhalten von Kunden vorhersagbar.

Der Kerngedanke digitaler Modelle

Predictive- und Open-Business-Modelle sind die besten Beispiele dafür, was ein digitales Geschäftsmodell ausmacht. Es geht um die Abbildung von Regeln, also Algorithmen, die für das Geschäft über digitale Plattformen wichtig sind. Diese Regeln werden durch Softwareagenten ermittelt. Digitale Geschäftsmodelle lassen sich in vier Grunddesigns einteilen:

1. Ein-Algorithmen-Modelle: Häufig zu Beginn eingesetzt, liegt hier wie bei einem Spiel ein einziges Regelwerk zugrunde.
2. Vernetzte digitale Agentenmodelle: Zu einem Kernalgorithmus kommen mit der Zeit weitere Softwarekomponenten hinzu. Alle für das Unternehmen  relevanten Plattformen werden vernetzt.
3. Digital-Hub-Modelle: Hier liegt die Basis in der digitalen Vernetzung von Software, die eigentliche Hardware wird aber real bezogen.
4. Agentenoptimierte Geschäftsmodelle: Die digitale Vernetzung dient zur Verbesserung bestehender Modelle, häufig eingesetzt bei der Kommunikation und Distribution.

Mit ausgewählten Experten berät FISCHER & Partner Kunden bei der Erstellung bzw. Veränderung bestehender Geschäftsmodelle. Die langjährige Beratungserfahrung kombiniert mit einer Umsetzungsexpertise mach FISCHER und Partner zu einem der Top Beratungsunternehmen in Bezug auf Digitale Geschäftsmodelle.

Nur wenn das Geschäftsmodell konstant weiterentwickelt wird, kann es langfristig erfolgreich sein. Gerade sogenannte Open- und Free-Modelle bieten zwar viele Vorteile, brauchen jedoch klar definierte Rahmenbedingungen, um Erfolg zu bringen.
Das Internet an sich ist ein Garant für Veränderung. Es erfordert ständige Anpassungen der Geschäftsmodelle vor allem im technischen und konzeptionellen Sinn.

Benötigen Sie Projektunterstützung oder möchten
Vakanzen überbrücken?

Kontaktieren Sie uns:

0 40 – 3 41 07 70 -0
kontakt@executive-solutions.de

Sie wollen Partner werden?

Interim Manager und Unternehmer mit fundiertem Wissen und Erfahrung:

Benötigen Sie Projektunterstützung oder möchten
Vakanzen überbrücken?

Kontaktieren Sie uns:

0 40 – 3 41 07 70 -0
kontakt@executive-solutions.de

Sie wollen Referenzen?

News & Blog

Sie suchen etwas ganz Bestimmtes?

Wir sind eine Unternehmensberatungs- und Interim Management Sozietät für Reorganisation und Geschäftsentwicklung.

Unsere Stärke zeichnet sich durch partnerschaftliche, professionelle Zusammenarbeit mit Branchenexperten für den Mittelstand und Konzerne produzierender Unternehmen aus.

Zudem sind wir Mitglied in folgenden Verbänden:





Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten zur Abwicklung meiner Anfrage gespeichert werden. Datenschutzerklärung.